Glaubenstage bei den Bären

 

 

Unser Schäfchen Jakob begrüßte die Kinder beim Glaubenstag im November zum Thema

„Licht sein“.

 

 

 

 

Der Musikraum war verdunkelt und wir setzten uns auf den Teppich. In der Mitte leuchtete eine einzelne

Kerze. Ganz von alleine sprachen die Kinder über

verschiedene Arten von Kerzen - elektrische, mit Flamme, Feuer und den Umgang damit.

Ebenso äußerten sie die ihnen einfallenden weiteren

Gedanken über Gegensätze wie hell und dunkel,

fröhlich und traurig.

Wir überlegten gemeinsam, was Gott gemeint haben könnte, als er sagte:

„Ich schenke euch das Licht der Welt,

meinen Sohn Jesus.“

Wie kann ein kleines Baby Lichtbringer sein, Helligkeit in die Welt bringen,

für uns das Licht der Welt sein?

 

Die Kinder waren sich einig: Jesus wollte, dass wir uns vertragen, uns liebhaben und aufeinander aufpassen. Wie können wir denn jetzt, wo Jesus nicht mehr bei uns und mit uns auf der Welt lebt, Licht bringen und Freude schenken?

Auf diese Frage hin äußerten die Kinder für sie ganz selbstverständliche Handlungen: Ich kann Licht für andere sein, wenn ich etwas teile, mit anderen spiele, jemanden umarme!

Gemeinsam sangen wir das Lied „Mache dich auf und werde Licht“, das die Kinder bereits kannten.

Eine Geschichte führte uns zu weiteren Überlegungen, wie wir in unserem täglichen Miteinander Lichtbringer sein können. Die Kinder konnten sich in die Hauptdarstellerin sehr gut hineinversetzen, da es sich ebenfalls um ein Kindergartenkind handelte, das sich genau mit unserem Thema des Lichtseins beschäftigte. Hierdurch wurde das vorher Besprochene vertieft und Anstöße für neue Überlegungen gegeben.

Anschließend sahen wir uns einen kurzen Film an, indem, mit Musik begleitet, die Verbindung vom Lichtsein zur Martinslegende geknüpft wurde. Die Kinder hörten und sahen interessiert zu, sangen auch die eingängige Melodie mit.

Alle Bärenkinder erhielten eine vorbereitete kleine Papierkerze und eine Spruchkarte zum Mitnehmen. Sei es, um sie zu verschenken, Licht und Freude zu bringen oder sich selbst an unseren Glaubenstag zu erinnern.

Zur Festigung und Verarbeitung der erlebten Inhalte konnten die Kinder bei einem Kreativangebot das Symbol der Kerze mit Kreide kreieren. 

 

Im Oktober feierten wir Erntedank und den Ehrentag unseres Namenspatrons, dem Heiligen Franziskus von Assisi. Er liebte die Schöpfung, lobte sie und sprach durch den von ihm geschriebenen Sonnengesang

Gott seinen Dank aus.

In seinem Gedenken haben auch wir uns näher mit der Entstehung der Welt befasst und unser

Glaubenstag im Oktober hatte das Thema „Schöpfung“

 

Die Bärenkinder überlegten zunächst gemeinsam, was Ihnen zu dem Begriff „Schöpfung“ in den Sinn kam. Auch wenn dieser nicht so häufig im alltäglichen Sprachgebrauch genutzt wird, konnten die Kinder ihn durch bereits erlebte religiöse Angebote mit Inhalt füllen. Um ihre Äußerungen zu vertiefen und eine gemeinsame Arbeitsgrundlage zu schaffen, sahen wir uns den kleinen Film „Wie hat Gott die Welt erschaffen?“ an, in dem anschaulich die 7 Tage der Welterschaffung erklärt wurden. Nachdem die Kinder gespannt zugeschaut hatten, wurde bei einem zweiten Durchgang der Film immer wieder kurz unterbrochen. Somit konnten die Kinder das Gesehene in eigene Worte fassen und sich einander zum besseren Verständnis erklären. Wir dankten Gott für die große Schönheit seiner Schöpfung, in der wir ein Teil sein dürfen. Gemeinsam überlegten wir, wie wir uns verhalten und was wir bereits im Kleinen tun können, um die Schöpfung zu bewahren. Die Kinder waren sich einig, dass die Verschmutzung der Umwelt genauso vermieden werden sollte wie Streit untereinander.

Die Inhalte wurden anschließend durch weitere Aktionen vertieft.

In ein „Schöpfungsbüchlein“ wurden die Geschehnisse der einzelnen Tage der Erschaffung der Welt gemalt und jeder gestaltete sich sein Heftchen individuell. Die Kinder erhielten so die Möglichkeit, ihre Vorstellungen umzusetzen, das Gelernte zu verinnerlichen und es sich auch zu einem              

                                                                späteren Zeitpunkt                                                                                ansehen oder

                                                                anderen anhand von

                                                                Anschauungsmaterial                                                                          erklären zu können.

 

 

 

 

Die Kinder präsentierten im Flur die Entstehung der Welt mit in der Gruppe zusammengesuchten Materialien anschaulich.

Bei der Darstellung der

7 Tage der Schöpfung erzählten die Kinder die Geschichte aus der Bibel, dem Buch Genesis, erneut nach und arbeiteten gemeinsam in Absprache konstruktiv miteinander.

Das Schäfchen Jakob begrüßte die Bärenkinder zum Glaubenstag im September.

Zu Beginn beteten alle gemeinsam das Vater Unser, das Jesus selber seinen Freunden schenkte.

Die Kinder erfuhren, dass es zwei Teile in dem großen Buch gibt, das Bibel heißt:

das ALTE TESTAMENT

– mit den Geschehnissen von Beginn der Welt an

das NEUE TESTAMENT

– mit den Geschehnissen als Jesus auf der Erde lebte. 

 

Die Kinder hörten gespannt der Überlieferung der Erlebnisse von Noah und

seiner Familie aus dem Alten Testament zu.

Sie konnten nachvollziehen, dass Gott sich über die Menschen ärgerte, die ihn nicht lobten und achteten. Auch verstanden sie, dass sich die anderen Menschen über Noahs Vorhaben, auf trockenem Land ein Schiff zu bauen, sehr wunderten. Sie bewunderten Noah für seinen Mut

und den Glauben an Gottes Vorhersagen und Aufgabe an ihn.

Gemeinsam wurde überlegt, welche Tiere auf die Arche gehen und wie die Vorbereitungen ablaufen könnten, bevor die große Flut hereinbrach. Dazu sangen wir ein passendes Lied, in dem die Kinder mit entsprechenden Bewegungen die verschiedenen Tiere darstellten.

 

Als nach dem 40 Tage andauernden Regen die Sonne hinter den Wolken hervorkam und die von Noah ausgeschickte Taube einen frischen Zweig brachte, wurde der Regenbogen herzlich begrüßt. Die Kinder erhielten jeder eine Wolke mit Bändern in Regenbogenfarben, als Erinnerung an das Versprechen Gottes, den Bund zwischen Himmel und Erde. Hier konnten sie noch selber Sonne und Regen hinzumalen. Auf Wunsch der Kinder wurde eine Fingerdrucktechnik angeboten, die ebenfalls den Regenbogen zeigte.

Die kleinen und großen Bären sind beim Glaubenstag im August der festen Überzeugung:

 „Unser Freund heißt Jesus Christ“. Wir hörten das gleichnamige Lied, erzählten über den Inhalt und summten mit.

Gemeinsam sprachen wir das Gebet, das Jesus seinen Freunden, den Jüngern selber beigebracht, geschenkt hat – das Vater Unser.         

Anschließend lernten wir Jakob, das

kleine Lamm kennen. Er erzählte uns vom verlorenen Schaf und dem guten Hirten

aus dem Evangelium.

 

Auch wir dürfen, egal ob groß oder klein, auf den Schutz des Hirten vertrauen und uns der Liebe Gottes sicher ein.

Die Kinder konnten Hirtenbilder und die Geschichte vom Gleichnis in ihrer Ausmalbibel gestalten.

Jeder erhielt ein Gebet und ein Aufstellbild zum Mitnehmen.